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Hypnotherapie bei Reitangst - was die Studienlage zeigt

Der Wissenschaftliche Beirat Psychotherapie erkennt Hypnotherapie als wissenschaftliches Verfahren an - keine Randmethode, sondern ein Ansatz mit belastbarer Forschungsgrundlage. Die umfangreichste Übersichtsarbeit dazu stammt von Revenstorf (2013): eine Auswertung von 188 randomisierten Studien mit über 9.700 Patientinnen und Patienten. Das Ergebnis: spürbare Behandlungseffekte bereits nach durchschnittlich 5 bis 8 Sitzungen, mit Wirkung, die auch ein Jahr nach Behandlungsende noch stabil ist oder sich sogar weiter verbessert.

Für Reitangst ist das eine gute Nachricht: Sie müssen sich nicht auf einen langen, offenen Prozess einlassen, um wieder Vertrauen im Sattel aufzubauen.

Zur Studienlage: Metaanalyse von 188 randomisierten Studien mit über 9.700 Patientinnen und Patienten (Revenstorf, 2013) - relevante Behandlungseffekte bei durchschnittlich 5 bis 8 Sitzungen, stabil oder steigend über 12 Monate nach Behandlungsende.

Das bedeutet für Sie:

  • Kurze Behandlungszeiten
  • Stabile Wirkung über den Behandlungszeitraum hinaus
  • Breites Indikationsspektrum, auch bei Angst- und Panikreaktionen

Was passiert dabei eigentlich - Hypnose einfach erklärt

Vertrauensvolle Nähe zwischen Reiter und Pferd

Hypnose ist keine Show und kein Kontrollverlust. Es ist ein natürlicher Zustand tiefer Entspannung und fokussierter Aufmerksamkeit, in dem Sie sich offen für Vorschläge fühlen, die Ihr Unterbewusstsein erreichen - immer nur so weit, wie Sie es zulassen. Man kennt diesen Zustand auch aus dem Alltag: dem völligen Vertiefen in eine Sache, bei dem alles andere für einen Moment in den Hintergrund tritt.

Für Reitangst ist genau das interessant: Vieles an der Anspannung im Sattel läuft unbewusst ab - der Körper reagiert, bevor der Kopf überhaupt „Achtung" sagen kann. Über gezielte Suggestionen lässt sich an genau dieser Stelle ansetzen: an dem automatischen Anspannungsmuster, nicht nur am bewussten Nachdenken darüber.

Mehrere Studien belegen die Wirksamkeit von Hypnotherapie unter anderem bei Angstzuständen - ergänzend zu der bereits erwähnten Revenstorf-Metaanalyse. In der praktischen Arbeit setze ich dabei nicht auf ein einzelnes Verfahren, sondern kombiniere klassische Hypnose, hypnosystemische Ansätze und das therapeutische Modellieren so, wie es zu Ihrer Situation passt.

Mein Vorgehen

Im Rahmen meiner allgemeinen Heilerlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz setze ich dafür Hypnotherapie, hypnotherapeutisches Modellieren und hypnosystemische Ansätze ein - einzeln oder kombiniert, je nachdem, was zu Ihrer Vorgeschichte und Ihrem Pferd passt. Ob es der Sturz vor drei Monaten war oder ein Vertrauensverlust, der sich über Jahre aufgebaut hat: Wir klären im Erstgespräch gemeinsam, welcher Weg für Sie der richtige ist.

Was ich Ihnen nicht geben kann, ist eine Garantie - das würde kein seriöser Therapeut tun. Was ich Ihnen zusagen kann: Zeit für Ihre konkrete Situation statt eines Standardprogramms, und nach der Erstbehandlung eine ehrliche Einschätzung, was für Sie realistisch ist.